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Meine Arbeit besteht aus Serienprojekten, in denen die Methode, der Prozess der Formfindung (das Experimentieren) und die sorgfältige technische Umsetzung genauso wichtig sind wie die gefertigten ausstellbaren Objekte und deren Inszenierung. Teil der Konzepte ist eben auch, den Produktionsprozess offenzulegen, zum Beispiel mit Schnittmusterbogen, mit einer sichtbar handwerklichen präzisen Anfertigung, oder auch mit Modellen möglicher größerer Objekte. Das Konzeptuelle meiner Arbeit impliziert außerdem, dass jedes Projekt theoretisch nie abgeschlossen ist, da das Produktionsverfahren die Herstellung von weiteren Objekten bzw. Duplikaten und Variationen erlaubt. Es gehört zu meiner Arbeitsweise, diesen Aspekt der Designproduktion in die Kunst einzubeziehen.
Das Ins-Szene-Setzen ist ein Grundbestandteil meiner Arbeit. Bevorzugte Ausdrucksmittel sind Skulptur und Zeichnung, die je nach Projekt mit anderen Medien (Fotografie, Sound, Performance) kombiniert und in Installationen umgesetzt werden. Die Arbeiten können die Form einer Fiktion annehmen, bzw. eines Experiments, eines Spiels. Eine zweite Seite meiner Position sind narrative Projekte, die als Projektionen konzipiert sind (Lichtbilder, Video). Das Ästhetische setze ich gern als Mittel ein, um unter anderem Mehrdeutigkeit/Undurchsichtigkeit (ambiguïté) auszudrücken. Das Thema Umgang der Menschen mit der Natur ist eine Anregung zu verschiedenen Projekten, z. B. unter dem wissenschaftlichen oder dem ökologischen Aspekt.