Hors d’ici

2016

conceptperformancesite
 

(deutsch: s. unten)

 
Installation and performance, site specific project in collaboration with Tanzlicht K at Hardthof/ARThof 8 art festival, Gießen, Germany, 2016. Space drawing: grey insulation layers and white gaffer’s tape.

An underground place beneath a hill and a labyrinth as a mental and emotional space are combined in a symbolic representation of a hopeless situation. The dancer tries alternatively to escape and to find protection and rest, exploring the configuration of the space as well as her own physical resources of movement.
 
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Installation und performance, ortsbezogenes Projekt mit Tanzlicht K bei dem Hardthof/ARThof 8 Kunstfestival, Gießen, 2016. Raumzeichnung: graue Dämmfolie, weißes Klebeband.

Hors d’ici – ein anderer Ort, weg von hier. Tief unter dem Berg; ein Labyrinth aus Räumen, Fluren, Türen und Treppen lässt an Katakomben denken, an geheime Orte, die klaustrophobische Gefühle erwecken. Wer diesen fiktiven Ort besucht, erlebt ihn auf ganz eigene Weise und spürt dabei, wie emotional die Beziehung zum Raum sein kann. Im Labyrinth zu sein, kann gut versteckt und geschützt bedeuten (Zuflucht finden im Anderswo, hors d’ici), aber auch eingesperrt und nach einem Ausweg hors d’ici suchend. Die Installation und besonders die Tanzperformance setzen sich mit den aktuellen Themen von Flucht und Schutz auseinander. Sie erkunden Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten, die eine Labyrinth-artige Raumverteilung anbietet und weisen zugleich auf den Raum als mentale Vorstellung hin, sei er fiktiv oder real.